Psychische Gesundheit beginnt mit Persönlichkeitsentwicklung
Der neue ZEM-CES-Bericht zeigt: Schulen können die psychische Gesundheit von Jugendlichen wirksam stärken. Entscheidend sind Persönlichkeitsentwicklung, Selbstkompetenzen und eine gesundheitsfördernde Schulkultur.
Die psychische Gesundheit von Jugendlichen ist keine Nebensache des Schulalltags, sondern eine Voraussetzung für erfolgreiches Lernen und eine gelingende persönliche Entwicklung. Der Bericht «Förderung der psychischen Gesundheit an den Mittelschulen» des ZEM CES macht deutlich, dass Schulen nicht therapieren müssen, aber entscheidend dazu beitragen können, Belastungen früh zu erkennen und Schutzfaktoren gezielt zu fördern. Im Mittelpunkt stehen dabei Selbstreflexion, Resilienz, Selbstwirksamkeit und ein gesundes Schulklima – Kompetenzen, die auch der neue Rahmenlehrplan stärker gewichtet.
Jugendliche wollen mitreden
Auch die Jugendlichen selbst senden eine klare Botschaft. An der Fachdiskussion vom 28. Mai 2026 wurde deutlich, dass sie sich mehr Mitgestaltung und offene Gespräche über psychische Gesundheit wünschen. Erfahrungen aus dem Zukunftsrat U24 zeigen, dass psychische Belastungen weit verbreitet sind und dringend enttabuisiert werden müssen. Zu ihren wichtigsten Empfehlungen gehören die Einführung eines Schulfachs «Psychologie und Persönlichkeitsentwicklung» aus Sekundarstufe II sowie regelmässige Gespräche mit Vertrauenspersonen.
Ganzheitliche Standortbestimmung aus Profolio für Mittelschulen
Persönlichkeitsentwicklung stärkt die psychische Gesundheit
Genau hier setzt Profolio für Mittelschulen an. Berufs- und Studienwahl beginnt nicht erst mit der Frage nach dem passenden Studium, sondern mit Persönlichkeitsentwicklung. Durch regelmässige Standortbestimmungen und Reflexionen zu Gesundheit, Stressbewältigung, Zeit- und Energiemanagement lernen Jugendliche, ihre Ressourcen bewusst wahrzunehmen, ihre Selbstwirksamkeit zu stärken und Verantwortung für ihre eigene Entwicklung zu übernehmen. Lehrpersonen schätzen, dass sie mit Profolio die Entwicklung ihrer Schülerinnen und Schüler im Blick behalten und Veränderungen frühzeitig wahrnehmen können. Damit greift das digitale Berufs- und Studienwahllehrmittel zentrale Anliegen des ZEM-CES-Berichts auf und leistet einen konkreten Beitrag zu einer gesundheitsfördernden Schulkultur.
Profolio fördert die Selbstkompetenzen der Mittelschüler:innen – auch im Bereich psychische Gesundheit
Nachhaltige Verankerung in der Schulkultur
Eine zentrale Herausforderung besteht darin, Gesundheitsförderung nicht nur punktuell oder von einzelnen engagierten Lehrpersonen abhängig umzusetzen, sondern klar in Konzepten und der Schulkultur zu verankern. Nur so kann sie langfristig wirksam werden und im Schulalltag selbstverständlich greifen.
Mit Profolio können Schulen Gesundheitsförderung strukturiert in die Klassenlehrstunden integrieren – eine bereits bewährte Praxis. Gleichzeitig ist digitale Berufs- und Studienwahllehrmittel so gestaltet, dass Schülerinnen und Schüler selbstorganisiert damit arbeiten können. Lehrpersonen kommt dabei eine wichtige Rolle zu: Sie schaffen Verbindlichkeit, begleiten den Prozess und ermöglichen regelmässigen Austausch innerhalb der Klasse sowie in individuellen Gesprächen.